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Gesundheitsstandards für Kinderspielzeug

Spielzeug für Kinder muss in Deutschland, aber auch in Europa allgemein, zahlreiche Sicherheitsstandards erfüllen um für den Handel zugelassen zu werden. Diese dienen natürlich vorrangig dem Schutz des Kindes im Moment der direkten Kontaktaufnahme mit dem Spielzeug, sollen aber auch langfristige Schäden vermeiden. Die Regulierungen gelten hier sowohl für klassisches Spielzeug, aber auch für Stofftiere oder andere Utensilien, die hauptsächlich für den Umgang mit Kindern angedacht sind.

Made in Germany steht auch bei Kinderspielzeug für Qualität

Die Textil- und Lebensmittelindustrie profitiert von zahlreichen Qualitätssiegeln, die Herstellern zur Verfügung stehen und den Kunden bewusst beim Kauf überzeugen und beraten können. Bei Kinderspielzeug stehen diese Siegel kaum oder nur in schwachen Ausführungen zur Verfügung, da sich die meisten Siegel hier darauf beschränken, die empfohlenen Altersangaben des Spielzeugs zu kommunizieren oder das Herkunftsland des Spielzeugs auszuschreiben. Dennoch können sich Eltern sicher sein, dass im deutschen Handel vertriebenes Spielzeug für Kinder harten Regulierungen für die Produktion, den Transport, die Verpackung und dem Vertrieb unterliegt. So darf Spielzeug für Kinder keine giftigen Inhaltsstoffe oder Sicherheitsmängel aufweisen, zudem muss klar gekennzeichnet werden, für welche Altersstufe das Spielzeug angedacht ist. Auch chemische Duftstoffe darf in Stofftieren und anderem Spielzeug nicht enthalten sein, da diese auch schon in geringen Mengen zu Depressionen, Schwindel und Durchfallerkrankungen führen können.

Europaweite Regulierungen

Die für Eltern und Produzenten wichtigste Regelung für Kinderspielzeug wird auf europäischer Ebene durchgesetzt und richtet sich sowohl an Hersteller als auch an Händler. In der europaweit gültigen Norm für Spielzeug (EN71) wird in 11 Teilen beziffert welche Anforderungen ein Spielzeug zu erfüllen hat und wie diese von den Herstellern umgesetzt werden müssen. So finden sich hier Regulierungen um die kinetische Energie oder den Schalldruckpegel von Spielzeug zu begrenzen. Weiterhin existieren Vorschriften hinsichtlich der physischen Gegebenheiten von Spielzeug, so dass nur eine bestimmte Anzahl von Kleinteilen ab einem vorgegebenen empfohlenen Mindestalter verwendet werden darf. Bei Spielzeug für Kleinkinder und Babys dürfen keine leicht verschluckbaren Kleinteile in dem Spielzeug verbaut werden. Auch finden sich in der Europanorm Vorschriften wie scharfkantig Spielzeug sein darf und aus welchen Materialien es angefertigt werden darf. Diese europaweit gültige Regulierung schützt Eltern vor dem Fehlkauf, wobei hier vorausgesetzt wird, dass auch die empfohlene Altersangabe bei dem Spielzeug strikt eingehalten werden darf. Diese Kennzeichnung ist seitens der Hersteller Pflicht und soll Eltern warnen ihrem Kind Spielzeug zu schenken, was noch nicht für das jeweilige Alter des Kindes angedacht ist.

Qualitätsmarken und etablierte Händler

Spielzeug wie ein Nici Stofftier unterliegt genauso diesen Regulierungen wie ein Spielzeugauto oder verschiedene Puppen. Solang das Spielzeug in Deutschland bei gültigen und etablierten Händlern gekauft wird und die Warnhinweise beachtet werden, können sich Eltern sicher sein, ihrem Kind mit dem Spielzeug auch wirklich etwas Gutes zu tun.

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