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Spielzeug für Kinder im Kindergartenalter

Es mutet schon ein wenig absurd an: Die ersten Spielzeuge für das Kind werden häufig schon vor der Geburt gekauft. Das meiste davon ist für Neugeborene nicht einmal geeignet und kommt, wenn überhaupt, erst wesentlich später zum Einsatz. Dieses Phänomen zieht sich durch sämtliche Entwicklungsphasen des Kindes. In der Hoffnung, ihren Spross optimal zu fördern und in dem Glauben, sinnvoll zu verwöhnen, kaufen Eltern oftmals wahllos ein. Altersempfehlungen werden ignoriert, das Kinderzimmer wirkt überfüllt mit Sachen, die das Kind überhaupt nicht nutzt. Eine unnötige Investition, die zu vermeiden gewesen wäre. Lesen Sie hier, welches das geeignete Spielzeug für Kinder im Kindergartenalter ist.

Der Fantasie keine Grenzen setzen

Der natürliche Spieltrieb eines jeden Kindes ist ein wichtiges Merkmal in Bezug auf die persönliche Entwicklung. Wer spielt, geht auf Entdeckungsreise. Nicht nur der eigene Körper und dessen Fähigkeiten wollen erforscht werden, sondern auch die Umgebung. Dass dabei gelegentlich ein heilloses Durcheinander entsteht, ist kein Geheimnis. Aber wussten Sie auch, dass eben dieses gepflegte Chaos dazu beiträgt, Langeweile gar nicht erst aufkommen zu lassen, Neugier zu fördern und sich auf diese Weise sogar positiv auf die Entwicklung auswirken kann? Eines sollte dabei allerdings nicht aus den Augen verloren werden: Die optimale Förderung des Kindes beinhaltet auch den Schutz vor einer andauernden Reizüberflutung. Fernseher, Computer sowie auch eine viel zu große Anhäufung von Spielzeugen wirken kontraproduktiv, irritieren, vermindern die Konzentrationsfähigkeit. Im schlimmsten Fall verlieren die Kleinen gar die Lust am Spielen. Natürlich freuen sich Kinder über das eine oder andere Kuscheltier, wünschen sich Spiele und Puppen, Bälle und Miniaturautos. Von maßgeblicher Bedeutung aber ist es, die Fantasie anzuregen, Interesse zu zeigen, aktiv am Geschehen teilzunehmen und gleichermaßen Freiräume zu lassen. Die Wahl des vermeintlich passenden Spielzeugs ist hingegen vergleichsweise nebensächlich. Oft sind es die schlichten Dinge, die Kinder faszinieren: gemeinsames Toben, der Ausflug auf einen Spielplatz, Rollenspiele mit Verkleidung oder Regelspiele wie “Mensch ärgere Dich nicht”. Besonders beliebt sind auch Bastel- oder Bauarbeiten, die neben jeder Menge Spielspaß auch eine Förderung der Feinmotorik mit sich bringen. Nicht unterschätzt werden sollte die Wichtigkeit gleichaltriger Spielgenossen für die Entwicklung. In Frage kommen hier nicht nur Geschwister, sondern auch andere Kinder aus einer Kindertagesstätte oder einer Spielgruppe.

Langeweile und Kreativität hängen zusammen

Viele Eltern versuchen, eine aufkeimende Langeweile ihres Kindes bereits im Vorfeld durch die Anschaffung vieler Spielzeuge zu vermeiden. Dabei aber ist Leerlauf ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung, fördert er doch die Kreativität der Kleinen. Wer mit einem ständig wechselnden Programm lockt, untergräbt auf Dauer die Bemühungen des Kindes, sich selbst zu beschäftigen. Auf der anderen Seite aber ist es von großer Bedeutung, nicht desinteressiert zu wirken und das Kind konsequent sich selbst zu überlassen. In den meisten Fällen reichen kleine Anregungen aus, das Spiel fortzusetzen. Nehmen Sie sich die Zeit und begleiten Sie Ihr Kind. Achten Sie zugleich darauf, keinen Beobachterposten einzunehmen.

Mit Spiel und Spaß die Entwicklung fördern

Der Spieltrieb ist in jedem Kind tief verankert und dient der Förderung von Fantasie und Entwicklung. Diese Förderung kann durch die Anschaffung geeigneten Spielzeugs unterstützt werden. Wichtiger aber ist es, sich als Elternteil aktiv in das Geschehen einzubringen, Interesse für das Tun der Kinder zu zeigen und diese mit einfachen und doch effektiven Maßnahmen zu beglücken. Der Gang zum Spielplatz, gemeinsames Toben mit der Familie oder auch die vorsichtige Anleitung zum Basteln werden oftmals deutlich besser angenommen als eine viel zu umfangreiche Spielzeugsammlung.

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